Der optimale Winterschutz für Outdoor Palmen und Pflanzen!

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Großer Gott erpalme Dich und lass meine Palme durch den Winter kommen!

Ihr Lieben, klar beten könnte helfen, aber ich empfehle für Outdoor Palmen und Pflanzen einen optimalen Winterschutz ! Heute möchte ich Euch ein paar Tipps und Tricks verraten, mit denen Ihr das spielend leicht hinbekommt!

Grundsätzlich sei gesagt, dass entgegen der landläufigen Meinung viele Palmenarten die niedrigen Temperaturen unserer Winter sehr gut überstehen können, wobei sie kurze Kälteperioden (1-2 Nächte) mit extremen Temperaturen besser wegstecken als dauerhaft kalte Temperaturen (mehrere Tage bis Wochen). Ein gutes Beispiel hierfür ist die Hanfpalme (Trachycarpus fortunei), die mittlerweile in immer mehr Gärten und Vorgärten zu finden ist. Sie kann Temperaturen von bis zu -17°C vertragen. Sobald sich die Temperaturen jedoch der Frostgrenze nähern, sollten erste Winterschutzmaßnahmen getroffen werden.

Was ist nun der richtige Schutz für meine Palme ?

Eine pauschale Aussage kann hier nicht getroffen werden, denn ihre Temperaturgrenzen sind genau so individuell wie die Pflanzen selber und je nach Alter, Größe und Standort sind unterschiedliche Maßnahmen erforderlich.

Welcher Teil der Palme sollte geschützt werden ?

Besonders wichtig ist es, die Wurzeln und den Stamm vor Kälte zu schützen, wobei der Stamm etwas weniger empfindlich ist als das Wurzelsystem. Die Blätter vertragen niedrige Temperaturen im Vergleich zum Stamm und den Wurzeln am Schlechtesten, sollten in besonders kalten Wintern dann doch mal einzelne Blätter absterben ist das noch kein Grund zur Panik, denn sie wachsen im Frühling wieder nach. Palmen, die in Kübeln oder Pflanzkästen stehen und deren Einräumung nicht möglich ist, sollten besonders gut geschützt werden, da ihr Wurzelsystem sehr anfällig für Kälte ist und es viel schneller durchfrieren kann als bei ausgepflanzten Exemplaren.

 

Welche Winterschutzmaßnahmen gibt es ?

Eine einfache und schnelle Möglichkeit Palmen vor den ersten kalten Temperaturen zu schützen, ist das großzügige Mulchen des Wurzelbereichs (Rindenmulch). Darüber hinaus sollten die Blätter (Beispiel Hanfpalme) nach oben hin zusammengebunden werden, um den Wachstumspunkt (das Herz der Palme) zu schützen. Das Zusammenbinden schützt darüber hinaus die Blätter vor kaltem Wind sowie hohen Schneelasten, die ein Abknicken oder Brechen der Blätter verursachen könnten. Da der Wachstumspunkt der Palmen besonders nässeempfindlich ist, kann dieser vor dem Zusammenbinden der Blätter zusätzlich mit Stroh bedeckt werden. Schnee oberhalb des Herzes der Palme kann allerdings auch als guter Schutz vor Frost dienen.

Eine weitere sehr effektive Maßnahme ist das Umwickeln des Stamms mit Kokosmatten oder Thermo-Vlies. Hierfür können auch andere Materialien genutzt werden, es ist jedoch darauf zu achten, dass ein atmungsaktives Material benutzt wird, damit sich am Stamm keine Feuchtigkeit staut. Vom Umwickeln mit Plastik(Noppen)-Folie ist daher dringend abzuraten. Das Thermo-Vlies kann zusätzlich noch zum Einhüllen oder Umwickeln großer Blattkronen genutzt werden.

Zusätzlich kann man ein Heizkabel benutzen, dass in Verbindung mit einer Zeitschaltuhr für den Außenbereich die besonders kalten Temperaturen in der Nacht ein wenig anhebt. Bei Heizkabeln ist dabei besonders darauf zu achten, dass sich das Kabel nicht überkreuzt oder zu dicht zusammengewickelt wird, da ansonsten Hitzepunkte entstehen, die das Kabel beschädigen können.

Abschließend kann die Krone bzw. die ganze Palme nun noch in eine Pflanzenhaube aus luft- und lichtdurchlässigem Vlies eingepackt werden. Sie schützt zusätzlich vor kaltem Wind (vor allem der Ostwind!) und verhindert, dass zu viel Frost den Stamm sowie den Wachstumspunkt erreicht. Bei Palmen, die in Kübeln o.ä. stehen, können die Gefäße noch zusätzlich in eine spezielle Luftpolsterfolie eingewickelt werden, um das empfindliche Wurzelsystem bestmöglich zu schützen.

Natürlich können diese Maßnahmen auch für alle anderen (mediterranen) Pflanzen angewendet werden, die im Winter geschützt werden müssen. Denkt also rechtzeitig an den richtigen Winterschutz, der Winter steht vor der Türe!

Grace und Nico haben für Euch gemeinsam mit dem Palmenmann auch ein super schönes Video mit einer genauen Anleitung gedreht! Voilá!

Und noch ein Tipp!

DIE GARTENFASER: OPTIMALER WINTERSCHUTZ FÜR BEETE UND KÜBELPFLANZEN

In vielen Gärten wird als Bodenabdeckung häufig der klassische Rindenmulch oder Pinienrinde verwendet, um ein schönes optisches Gesamtbild zu schaffen. Der Einsatz von Rindenmulch und Pinienrinde bringt allerdings einige Nachteile mit sich. Denn diese hemmen zwar das Wachstum von Unkraut aber auch das Wachstum und Wohlbefinden Ihrer Pflanzen. Deshalb wurde, mit der sehr gut verträglichen Gartenfaser, eine bessere Möglichkeit entwickelt um ihre Bete zu verschönern und gleichzeitig zu schützen.

 

Die Problematik mit Rindenmulch und Pinienrinde

Für eine gesunde Entwicklung benötigen Pflanzen Stickstoff. Dieser wird allerdings im Boden gebunden, wenn der Rindenmulch verrottet und steht somit den Pflanzen nicht mehr zur Verfügung. Eine zusätzliche Düngung  wird notwendig um Ihre Pflanzen mit dem wichtigen Stickstoff zu versorgen. Darüber hinaus erschwert der Rindenmulch die Wasseraufnahme des Bodens, da sich beim Gießen zuerst der Mulchteppich mit Wasser vollsaugt bzw. das Wasser zur Seite abgeleitet wird. Später gibt der Mulch die Feuchtigkeit wieder nach und nach an den Boden ab. Es muss also deutlich länger gegossen werden aber auf keinen Fall zu häufig. Unter dem feuchten Mulch kann sich zudem schnell ein unschöner weißer Schimmel bilden. Ein weiteres Problem beim Einsatz von Pinienrinde ist die in der Baumrinde enthaltene Gerbsäure. Ein extrem niedriger pH-Wert führt auf die Dauer zu einer Versäuerung des Gartenbodens.

Die Vorteile der Gartenfaser

Die optimal Alternative zu Rindenmulch und Pinienrinde ist die innovative Gartenfaser. Unsere hochwertige und vielseitig einsetzbare Bio-Gartenfaser von Floragard enthält im Gegensatz zum Rindenmulch keine Gerbsäuren und ist besonders schonend für Ihre Pflanzen. Die Abdeckung ist deshalb auch hervorragend zum Mulchen von Flächen im Bereich von empfindlichen Pflanzen wie Rosen, Stauden und Zwerggewächsen geeignet. Die Bio-Gartenfaser hemmt trotzdem zuverlässig unerwünschtes Unkrautwachstum und schützt den Boden vor der Austrocknung. Damit eignen sich die Fasern hervorragend zur Verschönerung von Pflanz- sowie Staudenbeeten und sind zudem ein optimaler Winterschutz. Denn als schützende Schicht bewahren sie das Wurzelwerk Ihrer Pflanzen vor Kälte und Frost. Mit der Gartenfaser lassen sich auch problemlos große Kübelpflanzen Winterfest machen.

Alle benötigten Produkte für einen optimalen Winterschutz findet Ihr bei unserem Partner dem PALMENMANN!

www.palmenmann.de

Ich wünsche Euch eine fabelhafte Zeit beim Vorbereiten Eurer Pflanzen auf einen hoffentlich sehr weißen Winter. Ich liebe Schnee! 🙂

Alle Liebe und Happy Urban Gardening,

Eure Caro